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  C.M. Regenspurger Monatspost - Juni 2007

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Monatspost. Wir hoffen Ihnen nützliche Anregungen, Informationen und Tipps geben zu können. (Wenn Sie einen Adobe Reader installiert haben, können Sie diesen Newsletter auch in druckoptimierter Form durch einen Klick auf folgende Verknüpfung abrufen:http://www.regenspurger.com/html/mp/2007/nl_0706.pdf )
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Mit herzlichen Grüßen,
Christa Maria Regenspurger
 
     

Räucherung "Hausräucherung"
Mit einem Räucherbündel welches aus den neun Johanniskräutern gebunden und einige Tage getrocknet wird pflegte man in der Johannisnacht das Haus auszuräuchern um Glück, Gesundheit und Segen für das Haus und seine Bewohner zu erwirken. Das Räucherbündel wird aus Schafgarbe, Johanniskraut, Feldsalbei, Spitzwegerichblätter, Kamille, Ringelblume, Sauerampfer, Eisenkraut hergestellt und während eines Rundganges durch Haus oder Wohnung abgeräuchert. Die Zusammenstellung der Räucherkräuter ist auf Grund der örtlichen Flora von Region zu Region verschieden. Es heißt was vor dem Haus wächst schützt auch seine Bewohner.

 
Monatstendenz - Juni
Der Juni bringt uns eine sehr interressante Konstellation welche so manche Überraschung und auch Erstaunen über das Verhalten der Umwelt bringen wird. Für den Einzelnen ist es jetzt wichtig keine hausgemachten Probleme zuzulassen und statt dessen die Zeit besonders rund um die Sonnenwende -in der Nacht zum 21. Juni- zu nützen, um auch eine positive Wende im eigenen Leben und in der inneren Einstellung herbeizuführen. Die Tage um den 21. Juni unterstützen dieses Vorhaben durch ihre positive Konstellation. Gesundes Mißtrauen ist vom 5. bis 11. Juni empfehlenswert, da in diesen Tagen die Menschen zu Übertreibungen neigen und es ist nicht damit zu rechnen, dass Versprechen welche in dieser Zeit gegeben werden auch eingehalten werden. Auch vor Manipulation warnt die Zeitqualität im Juni, begünstigt jedoch eine harmonische Entwicklung in Beziehungs und Familienangelegenheiten. Wer ab dem 15. sich auf seine inneren Werte konzentriert und an der Auflösung seelischer Belastungen arbeitet, wird die Kraft entwickeln welche gebraucht wird um die unangenehmen energetischen Einflüsse welche gegen Ende des Monats bei vielen Menschen Unruhe, Zweifel und Verwirrung auslösen abzuwehren. Erfreulich ist aber im Monat der Sonnenwende, dass jene Menschen welche die Sonne im Herzen tragen auch ihre Wärme und ihr Strahlen erreichen wird.
 

Ritualtage im Monat Juni
Neubeginn: 15.6., 20.6.
Erfolg: 5.6., 6.6., 10.6., 13.6.
Liebe, Anziehung: 1.6., 9.6., 15.6., 17.6.

Gesundheit:: 11.6., 19.6.

 

Die Planzen des Sommers als spirituelle Helfer

SalbeiSalbei
Der Salbei galt in unseren Breiten als magisches Schwert der Druiden und Magierinnen, seine Kräfte bieten Schutz vor jeglichem Ungemach, heilen und versöhnen und finden auch in der Liebesmagie durch ihre aphrodisierende Wirkung z.B. in Bademischungen ihre Verwendung. Seine Kräfte werden in Räucherungen, Gebinden, Ritualen usw. genutzt. Verwendet werden alle Teile der Pflanze auch die Wurzel. In Zauberpulvern vermag das Aroma dieser Pflanze unentdeckte Leidenschaften zu erwecken.

Klatschmohn
Die aphrodisierende Wirkung der Samen dieser Blüte wurde schon in alter Zeit erfolgreich in der Liebesmagie angewandt. Die Blüten werden auch zur Steigerung der Fruchtbarkeit und in Anziehungszaubern verwendet.

Klatschmohntee
Seelenschmerz aus Liebe soll Klatschmohntee lindern helfen, wenig bekannt aber empfehlenswert zu probieren.

Rezept Klatschmohntee
1 gehäufter Eßl. getrocknete Mohnblüten, 1/2 Eßl. Kamillenblüten werden mit 1/4L kochendem Wasser übergossen und nach ca. 10 Minuten abgeseiht. Mit Honig gesüßt und frischen Minzeblättern wird daraus ein köstlich schmeckendes, seelentröstendes Getränk.

 

Ihr Leitsatz im Juni
Mein Schicksal liegt auch in meiner Hand!
 
 

Visualisierung des Monats - Rosen ohne Dornen
 
Die Ereignisse des Lebens zwingen uns oft eine energetische Abgrenzung zu entwickeln die aber auch mit der Zeit verhindern kann Positives annehmen zu können und Liebe, Sympathien, Erfolg und Glück anzuziehen. Mit folgender Visualisierung kann man nicht nur feststellen ob -symbolisch betrachtet- die eigene Gefühlswelt in einen Rosenbusch voller Dornen eingehüllt ist, sondern auch diesen energetischen Zustand auf ein Maß des Erforderlichen bringen.

In entspannter Haltung atmen sie einige Male ruhig durch bevor sie ihre Augen schließen und sich in ihrer Vorstellungskraft eingehüllt von einem herrlich duftenden Rosenbusch sehen. Seine Blüten sind zartrosa und manche voll erblüht, Andere wiederum nur in Knospen. Der Rosenbusch ist sehr dicht und hat auch viele Dornen, welche in unterschiedlicher Größe an manchen Stellen das Bild dominieren. Richten sie nun ihren Blick auf die Umgebung außerhalb des Rosenbusches und erkennen sie nun Licht und Schattenbilder, vielleicht auch helle und dunkle Gestalten. In der Visualisierung versuchen sie jetzt die Rosenzweige mit den größten Dornen durch ihre Willenskraft zu lösen und diese hindurch ihren Weg zu den dunklen Stellen und Gestalten zu finden, welche diese einhüllen und sie so vor dieser Bedrohung von nun an schützen werden. An jeder Stelle wo jetzt ein Zweig mit Dornen an ihrem Busch fehlt wächst in Windeseile eine herrlich duftende Blüte. Schließen sie ihre Visualisierung ab indem sie vor ihrem inneren Auge das Bild ihres vollerblühten Rosenstrauches festhalten, welcher mit seinem Liebreiz und seiner Schönheit Glück und Liebe anzieht und ihre Wesenheit - sie selbst - darstellt. Von nun an wird mehr und mehr Negatives aus ihren Leben ausgegrenzt, sie selbst jedoch offen für die Freuden und Schönheiten dieses Lebens sein.

 
Ätherische Öle und ihre magische Wirkung
Die Geruchswahrnehmung der ätherischen Öle, ihre Anwendung in Aromalampen, für Körpersalbungen, oder in magischen Ritualen ist sowohl als Einstimmung und Vorbereitung, als auch wirkungsvolle Hilfe zu betrachten. Wir werden ihnen im heurigen Jahr die gebräuchlichsten ätherischen Öle, deren Anwendung und Wirkungsweise in der spirituellen Welt vorstellen.

Öle des Monats

Lavendelnöl
Schutz, Reinigung, unterstützt positive Emotionen, fördert das Erreichen von Harmonie und innerer Mitte, findet auch bei vielen Liebes- und Heilungsritualen sowie zur Salbung von Kerzen Verwendung. Als Zusatz von Kräutermischungen für Bäder oder Waschungen, zum Räuchern und zur körperlichen Anwendung.
 
Rosmarinöl
Dieses Öl ist universell einsetzbar. Es beeinflusst jede positive Handlung und Absicht in der weißen Magie. Fördert Hellsichtigkeit und die mentale Kraft der Magierin.

Salbeiöl
Schützende und reinigende Energie, Kraft für jegliche spirituelle Absicht und bei Auflösungs- und Abwehrritualen setzen die Wirkstoffe des Salbeis frei.

Johanniskrautöl
Hilft Verfluchungen und negative Kräfte aufzulösen, heilt Seelenschmerz und schützt vor schwarzer Magie.

Das Johanniskraut dient nicht nur der Verwendung in der Magie sondern wird auch allgemein für Teezubereitungen welche innere Entspannung unterstützen verwendet und das  Öl als altbekanntes Hausmittel gegen Muskelschmerzen und Verbrennungen zur äußerlichen Anwendung.

Rezept Johanniskrautöl
Für 1/2 Liter Öl werden ca 3 dag frisches Kraut welches zur Sommersonnenwende geerntet wird zerkleinert und mit 1/2 Liter Olivenöl vermischt und in ein weißes Glas gefüllt. An einem warmen Ort wird das unverschlossene Glas danach ca. fünf Tage aufgestellt um nach dem Gärungsprozess das Glas zu verschließen. Erst wenn das Öl eine rote Farbe angenommen hat, wird abgepresst und die wässrige Flüssigkeit abgeseiht bevor das nun fertige Johanniskrautöl in Flaschen abgefüllt wird.

 
JohannisbesenJohannisbesen
Eine Besonderheit der keltischen Traditionen zur Sommersonnenwende ist der Johannisbesen. Es ist ein Hexenbesen aus Weide hergestellt, welcher mit Schutzkräutern die zur Sommersonnenwende geerntet wurden, bestückt wird. Diesen Kräutern wird eine magische Kraft, welche Schutz für das Haus und seine Bewohner erwirkt und Dämonen und Unglück fernhält zugesprochen.
 
Wussten sie schon...
Dass ein Mittsommerfeuer aus neun Hölzern bestand und ein Freuden- Liebes- und Dankesfeuer war. Ein Fest des Rausches und der Ekstase. Die Heiden tanzten nur mit einem Gürtel aus Beifuß (Beifuß fördert die Ekstasefähigkeit) und Blüten bekleidet um das Feuer. Ihre Nacktheit symbolisierte ihre Seelenreinheit und Verbindung zum Ursprünglichem. Erst im Mittelalter wurde durch die Christianisierung der Sinn des Johannisfeuers zum Schutz- und Abwehrfeuer gegen Verfolgung und Dämonen usw. umgewandelt.
Die verkohlten Holzstücke des Johannisfeuers wurden am nächsten morgen bei Sonnenaufgang mit frisch gepflückten Farnsamen in Ledersäckchen gefüllt und als Glücksbringer getragen.
 
 
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